Partei

Die 1888 gegründete Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP Schweiz) ist heute eine politische Bewegung mit rund 30’000 Mitgliedern aus allen Altersgruppen in rund 900 Ortssektionen – davon sind gut ein Drittel Frauen. Wir wollen, dass die Schweiz wieder sozialer wird. Wir wollen mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit, Vollbeschäftigung, die Rechte der Frauen und den ökologischen Umbau durchsetzen.

Die SP Kanton Zug ist eine der 27 Kantonalparteien. Dieses Organ in Zug ist verantwortlich für die Nomination und den Wahlkampf bei Regierungsrats-, National- und Ständeratswahlen. Sie fasst die Abstimmungsparolen für kantonale und eidgenössische Vorlagen, führt Abstimmungskampagnen durch und stellt Material zur Verfügung.

Zur Geschichte der Partei

«Da liegt Zug drin» – Soziale und demokratische Spurensuche im Kanton Zug. Hrsg: Barbara Gysel, Armin Jans, Martin Amrein. 196 Seiten, 2013.
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100 Jahre SP. Die Sozialdemokratische Partei im Kanton Zug von ihren Anfängen bis 1988. Armin Jans, Richard Aeschlimann. Oktober 1988
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Unsere Anliegen

Die sozialdemokratische Partei des Kantons Zug vertritt die Interessen der Bevölkerung des Kantons Zug. Diese besteht nicht nur aus Reichen und Superreichen. Im Kanton Zug leben auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Junge, Familien mit und ohne Kinder, Pensionierte und Alleinstehende. Für sie alle setzen wir uns ein.

Die wirtschaftliche Situation in der Schweiz ist zwar recht gut. Allerdings sind die Auswirkungen der vergangenen Wirtschaftskrise keineswegs beseitigt:

  • Die Arbeitslosenzahlen auch bei jungen Menschen gehen nicht zurück, obwohl viele bereits ausgesteuert sind und aus der Arbeitslosenstatistik fallen. Aus diesem Grund nehmen die Sozialfälle weiter zu.
  • Die Tieflöhne sind nicht beseitigt worden, sie sind noch immer Ursache für Tausende von Working Poor im reichen Kanton Zug.

Der wirtschaftliche Aufschwung hat im Kanton Zug neue Probleme gebracht:

  • Wohnungen sind zunehmend teuer geworden und für Viele trotz der günstigen Steuern im Kanton kaum mehr erschwinglich.

Die Wirtschafts- und Finanzpolitik im Kanton Zug ist derzeit vor allem auf Firmen und Reiche ausgerichtet. Diese kommen in den Genuss von Steuervorteilen (im neuen Steuergesetz). Gleichzeitig werden wichtige soziale Errungenschaften abgeschafft oder reduziert (Stipendien, Fahrvergünstigungen für Lehrlinge etc.). Für Lösungen sozialer Probleme werden – wenn überhaupt – nur bescheidene Geldbeträge aufgewendet und – wo immer möglich – Kürzungen angebracht. Das gleiche gilt für den Umweltbereich.

Hier hat die SP wichtige Aufgaben zu erfüllen. Wir stellen uns auch hinter die Interessen der Wirtschaft. Aber die Wirtschaft muss im Dienste aller Menschen und nicht einiger Weniger stehen.
Konkret heisst das:

  • Die SP fördert Massnahmen, welche die Arbeitslosigkeit und die Zahl der sozial benachteiligten Menschen und Familien mindert.
  • Die SP setzt sich ein gegen ein neues Steuergesetz, das Steuergeschenke macht, die zu über 80% den sehr Reichen und den Firmen zugute kommen.
  • Die SP setzt sich für genügende zusätzliche und zukunftsorientierte Ausbildungsplätze für die lebenslange Bildung ein.

Geschäftsleitung und Präsidium der SP Kanton Zug

Die Geschäftsleitung der SP Kanton Zug trifft sich regelmässig zu Sitzungen in denen sie die politischen Strategien, Vorgehensweisen und das Themensetting bespricht.

Sie steht im Kontakt mit den Sektionen und deren Exekutiv- und Legislativ-Politiker:innen. Sie hält den gegenseitigen politischen Informationsfluss aufrecht.

Sie organisiert Kampagnen, stellt Wahl- und Abstimmungsgruppierungen zusammen.

Das Präsidium steht der Geschäftsleitung vor. Es leitet die Sitzungen und die politischen Geschäfte, behält den Überblick über das politische Geschehen, die anfallenden Aufgaben und ist generell Ansprechperson für Medien und Öffentlichkeit, was kantonale Abstimmungen und Wahlen anbelangt.

Frühere Positionspapiere