SP Baar und SGA Baar zur Gemeinderversammlung vom 15. Juni 2005

Die Rechnung 2004 schliesst mit einem erfreulichen Ertragsüberschuss von 15 Mio. Fr. ab. SP und SGA werden an der Versammlung den Antrag stellen, dass vom ausserordentlichen Ertragsüberschuss zusätzlich je Fr. 150’000.- für Inland- wie Auslandhilfe eingesetzt werden. Die Anschaffung einer Plastik von Josef Staub wurde einstimmig befürwortet.

Zu diskutieren gaben die beiden Variantenvorschläge für die Neugestaltung des Platzes vor der Rathus-Schüür und des Marktgasse-Schulhauses. Letztlich fiel die Entscheidung einstimmig für die Variante 1. Bei diesem Vorschlag sind die Investitionskosten etwas höher, dafür die Unterhaltskosten niedriger. Den Ausschlag für die erste Variante gab jedoch die grosszügigere Platzgestaltung, die dem zugrunde liegenden (und von den StimmbürgerInnen bereits genehmigten) Konzept und dem neu entstehenden Baarer Dorfkern besser entspricht als die kleinräumige Gestaltung der Variante 2.

Trotz gewisser Einwände wegen der Kostenhöhe sagen SGA und SP Ja zu den gemeindlichen Beiträgen an die Ueberbauung der SBB am Bahnhofplatz. Hervorgehoben wird das weitsichtige Handeln des Gemeinderates, der den Stadtbahn- und Busbenützern am Bahnhof auch genügend gedeckte Veloabstellplätze zur Verfügung stellen will. Das Nützliche wird hier mit einer ästhetisch überzeugenden Lösung verbunden.

In der Diskussion um den Bebauungsplan Leihgasse/Chriesimatt wird die qualitativ hochstehende Quartiergestaltung anerkannt. Sowohl von den architektonischen wie landschaftsgestalterischen Aspekten her wirkt der Bebauungsplan überzeugend.

Die Antwort des Gemeinderates zur Interpellation der SGA Baar betreffend Mobilfunk mit Fragen zu Bewilligungspraxis und Gesundheitsgefährdungen liegt schriftlich vor. Sie ist unverbindlich gehalten und nimmt die Sorgen vieler Baarerinnen und Baarer zu wenig auf. Die flächendeckende Verseuchung mit Elektrosmog durch stark strahlende Mobilfunkantennen hat in den letzten Monaten auch in unserer Gemeinde rasant zugenommen, obwohl noch keine Studien vorliegen, welche die Ungefährlichkeit der Strahlung beweisen würden.

Zur Interpellation der FDP Baar betreffend der Weiterführung oder Anpassung des Schulzahnpflegedienstes betonen SP und SGA, dass sie diesen Dienst weiterhin als nötig erachten. Die Gemeinde kann mit wenig Kosten eine wirksame Prophylaxe anbieten. Dadurch verhindert sie, dass Jahre später von den Zähnen ausgehende gesundheitliche Probleme hohe Folgekosten im Gesundheitswesen und der Sozialhilfe generieren.

Die SGA Baar und die SP Baar danken dem Gemeinderat für die zwar umfangreiche, aber gut gestaltete und transparent informierende Vorlage. Wir hoffen auf eine interessante und gut besuchte Gemeindeversammlung.

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